Cliff-Kultur-Kino „Jahrhunderfrauen“

Sonntag 22. Oktober 2017 – 20:00 Uhr

Darstellerin Annette Bening spielt großartig die alleinstehende Mama mit Erziehungssorgen. Den fehlenden Vater-Ersatz sollen fortan zwei Freundinnen bieten. Nach anfänglichem Widerstand findet der sensible Teenager die geballte Frauen-Power gar nicht so übel. Neben der gekonnt erzählten Geschichte wird in diesem Film ein zauberhaftes Zeitgeist-Kaleidoskop der späten 70er Jahre samt pfiffiger Dialoge geboten. Originelles Indie-Kino für Herz und Kopf!

USA 2016 / Regie: Mike Mills / Darsteller: Annette Bening, Greta Gerwig, Elle Fanning, Lucas Jade Zumann, Billy Crudup / 118 Minuten / FSK:0

 

 

 

Cliff-Kultur-Kino „Kundschafter des Friedens“

Sonntag 05. November 2017 – 20:00 Uhr

Für Jochen Falk (Henry Hübchen) ist die Überraschung groß, als eines Tages der BND auf der Matte steht. Falk, Pensionär im verdienten Ruhestand, war früher nämlich Top-Spion der DDR. Bis er 1985 von BND-Mitarbeiter Frank Kern (Jürgen Prochnow) enttarnt wurde. Der aber wurde nun mit dem künftigen Präsidenten von Katschekistan entführt. Das ist auch der Grund, wieso der BND nun Falks Hilfe braucht: er kennt sich in der Region gut aus und soll helfen, die Geiseln zu befreien. Falk stellt die Bedingung, dass er für die Aktion sein altes Team reaktivieren darf. Gesagt, getan. Gemeinsam mit Techniker Jacky (Michael Gwisdek), Organisator Locke (Thomas Thieme) und Frauenheld Harry (Winfried Glatzeder) macht er sich auf den Weg nach Katschekistan. Ihnen zur Seite steht BND-Analytikerin Paula, die die gestandenen Herren  im Auge behalten und für Ordnung sorgen soll.

Deutschland 2016 / Regie: Robert Thalheim / Drehbuch: Robert Thalheim, Oliver Ziegenbalg / Darsteller: Henry Hübchen, Michael Gwisdek, Antje Traue, Thomas Thieme, Winfried Glatzeder, Jürgen Prochnow / Länge: 90 Minuten

 

 

 

Cliff-Kultur-Kino „In Zeiten des abnehmenden Lichts“

Sonntag 03. Dezember 2017 – 20:00 Uhr

90 Jahre wird Wilhelm Powileit (Bruno Ganz) an diesem Tag im Herbst des Jahres 1989 alt und alle kommen zu Besuch in die Villa, wo Powileit zusammen mit seiner Frau Charlotte (Hildegard Schmal) residiert: Sein Stiefsohn Kurt (Sylvester Groth), der lange Jahre in Gefangenschaft in Sibirien verbracht hat und dort seine russische Frau Irina (Evgenia Dodina) kennenlernte. Neben zahlreichen Abgeordneten der Partei, die Wilhelm für seine langjährigen Verdienste einen weiteren Orden verleihen, ist auch Kurts Schwiegertochter Melitta (Natalia Belitski) zu Gast, allein ihr Mann Sascha (Alexander Fehling) fehlt: Er hat in der Nacht Republikflucht begangen und die sich auflösenden Grenzen des Ostblocks genutzt, um sich in den Westen abzusetzen. Wie ein Damoklesschwert hängt die Flucht Saschas über den Feierlichkeiten und mit ihr, das nahende Ende eines ganzen Staates.

BRD 2017 Regie: Matti Geschonneck / Buch: Wolfgang Kohlhaase, nach dem Roman von Eugen Ruge / Darsteller: Bruno Ganz, Sylvester Groth, Hildegard schmal, Evgenia Dodina, Natalia Belitski, Alexander Fehling, Angela Winkler / Länge: 100 Minuten

 

 

 

Cliff-Kultur-Kino „Wilde Maus“

Sonntag 15. Dezember 2017 – 20:00 Uhr

Star-Kritiker Georg tobt als er von seiner plötzlichen Entlassung durch seinen Chefredakteur erfährt. Georg schwankt zwischen Wut und Ohnmacht. Auch privat ziehen dunkle Krisenwolken auf. Die viel jüngere Gattin Johanna, eine attraktive Psychologin, will endlich unbedingt ein gemeinsames Kind zeugen. Frustriert flieht der Feuilletonist in den Vergnügungspark. Mit einer Fahrt auf der Liliputbahn will er sich ablenken, der Zug seines Lebens scheint sowieso längst ohne ihn abgefahren. Wie es der Zufall will, wird auch der Lokführer der kleinen Eisenbahn, sein ehemaliger Mitschüler Erich vor Georgs Augen entlassen. Gemeinsam werden die beiden im Prater eine ramponierte Achterbahn, die „Wilde Maus“, in Schwung bringen. Und, viel wichtiger, am fiesen Chefredakteur bittere Rache üben.

Österreich 2016 / Regie und Buch: Josef Hader / Darsteller: Josef Hader, Pia Hierzegger, Jörg Hartmann, Georg Friedrich, Denis Moschitto, Crina Semciuc, Nora von Waldstätten / Filmlänge: 103 Minuten