Cliff-Kultur-Kino Synonymes“

Sonntag, 29. März 2020 – 20:00 Uhr. Eintritt 5,00 €

Hektisch und verwackelt ist die Kamera am Anfang von „Synonymes“,. Sie zeigt häufiger das nasse Pflaster von Paris, als die Gebäude der Straßen, durch die Yoav mit schnellem Schritt geht, -eher hetzt. Es wirkt wie eine Flucht und das ist es auch. Sein Land hat er hinter sich gelassen, hat Israel nach dem Militärdienst verlassen. Er ist, vor allem dem Mythos Paris als Hauptstadt der Kultur wegen, nach Frankreich gekommen. : „Ich bin aus Israel geflohen“, gesteht Yoav Emile eines Tages, dort sei es schrecklich, brutal, verlogen und noch vieles anderes. „Kein Land kann all das auf einmal sein“, meint Emile dazu  und deutet schon das Problem an, dass Yoav erst langsam realisieren wird. So sehr er sich von seinem Land, den Erinnerungen an den Militärdienst und dem vorherrschenden Machismo lösen will, so wenig kann er seine Heimat hinter sich lassen.

Israel/ Frankreich/ Deutschland 2019 / Regie: Nadav Lapid / Darsteller: Tom Mercier, Quentin Dolmaire, Louise Chevillotte, Uri Hayik, Léa Drucker / Länge: 123 Minuten

Cliff-Kultur-Kino „Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão“

Sonntag, 19. April 2020 – 20:00 Uhr. Eintritt 5,00 €

Zu Beginn der 1950er-Jahre wachsen die Schwestern Euridice und Guida Gusmao in Rio de Janeiro auf. Bei aller gesellschaftlichen Verstocktheit um sie herum haben sie immer noch sich selbst und ihr tiefes gegenseitiges Verständnis füreinander. Das ändert sich, als die achtzehnjährige Guida mit dem griechischen Matrosen Iorgos in dessen Heimat auswandert. Die talentierte Pianistin Euridice hofft derweil auf ein Musikstipendium in Europa, was jedoch ein Traum bleibt. Denn stattdessen heiratet sie den konservativen Antenor, mit dem sie ein Kind bekommt. Als Guida ebenfalls schwanger wird, die Beziehung mit Iorgos aber scheitert, kehrt sie in die Heimat zurück. Doch statt dort von der Familie aufgenommen zu werden, sieht der strenge Vater Manuel nur die Schmach, die die unehelich schwangere Tochter über den guten Familiennamen zu bringen droht.

Originaltitel: A Vida Invisível / Brasilien, Deutschland 2019 Regie: Karim Aïnouz / Darsteller: Julia Stockler, Carol Duarte, Flávia Gusmão, António Fonseca, Nikolas Antunes, Maria Manoella, Gregório Duvivier / Länge: 139 Minuten

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